Bővebb ismertető
Ein Kind sebeidet die Eltem* Als ich Hanna heiratete, geschah es weniger ihretwegen, als weil sie das Kind erwartete. Ich hatte keine Wahl, brauchte keinen EntschluB zu fassen. Ich war bewegt, weil sich etwas vorbereitete, das neu war und von uns kam, und weil mir die Welt zuzunehmen schien . . . Es gab Augenblicke der Abwesenheit, die ich vorher nicht gekannt hatte. Selbst im Büro - obwohl ich mehr als genug zu tun hatte - oder wáhrend einer Konferenz entrückte ich plötzlich in diesen Zustand, in dem ich mich nur dem Kind zuwandte, diesem unbekannten, schemenhaften Wesen, und ihm entgegenging mit all meinen Gedanken bis in den warmen lichtlosen Leib, in dem es gefangen lag. Das Kind, das wir erwarteten, veránderte uns. Wir gingen kaum mehr aus und vernachlássigten unsere Freunde; wir suchten eine gröBere Wohnung und richteten uns besser und endgültiger ein. Aber des Kindes wegen, auf das ich wartete, begann alles sich für mich zu verándern; ich kam auf Gedanken, unvermutet, wie man auf Minen kommt, von solcher Sprengkraft, daB ich hátte zurückschrecken müssen, aber ich ging weiter, ohne Sinn für die Gefahr. Hanna miBverstand mich. Weil ich nicht zu entscheiden wuBte, ob der Kinderwagen groBe oder kleine Ráder habén solle, schien ich gleichgültig. (Ich weiB wirklich nicht. Ganz wie du willst. Doch, ich höre.) Wenn ich mit ihr in Gescháften herumstand, wo sie Hauben, Jáckchen und Windeln aussuchte, zwischen Rosa und Blau, Kunstwolle und echter Wolle schwankte, warf sie mir vor, daB ich nicht bei der Sache sei. Aber ich war es nur zu sehr . . . Ich fing an, alles auf das Kind hin anzusehen. Meine Hánde zum Beispiel, die es einmal berühren und haltén würden, unsere Wohnung im dritten Stock, die Kandlgasse, den VII. Bezirk, die Wege kreuz und quer durch die Stadt bis hinter den Praterauen und schlieBlich die ganze angeráumte Welt, die ich ihm erkláren würde . . . Als das Kind kam, hatte ich natürlich keine Verwendung für die groBe Lektion. Es war da, gelbsüchtig, zerknittert, erbarmungswürdig, und ich war auf eins nicht vorbereitet - daB ich ihm einen Namen geben muBte. Ich einigte mich in aller Eile mit Hanna, und wir lieBen drei Namen ins Register eintragen. Den meines Vaters, den ihres Vaters und den meines GroBvaters. Von den drei Namen wurde nie einer verwendet. Am Ende der ersten Woche hieB das Kind Fipps ... Ich war froh zu merken, daB Hanna sich unbeirrt an das Náchstliegende hielt, ihm zu trinken gab, ihn schlafen lieB, weckte, um-