Bővebb ismertető
Büffeltäter
Es war einmal ein Cowboy, der besaß die größte Büffelbüchse, die es je auf der Prärie gegeben hat. Sie war so groß, daß sich das Kaliber überhaupt nicht in den üblichen Maßen angeben ließ. Mit dieser Waffe schoß er eines Tages auf einen mächtigen Büffelbullen. Das Tier fiel wie tot um, aber als es zur Hälfte abgehäutet war, kam es wieder zu sich und ging den Cowboy an. Der Mann rannte um sein Leben, aber er sah bald ein, daß der Büffelbulle schneller rennen konnte. Weit und breit war kein Baum zu sehen, auf den der Cowboy hätte klettern können, um sich vor dem wütenden Tier in Sicherheit zu bringen. Als er schon glaubte, sein letztes Stündlein habe geschlagen, kam ihm ein vortrefflicher Einfall. Er warf die Büffelbüchse auf den Boden, rannte in den Lauf hinein und ließ den Büffel vorbeirasen.
Nachbarn
Die Weiten des Westens und die unerhörten Entfernungen in den Ebenen waren und blieben immer Anlaß zu Erstaunen und Verwunderung. Ein Texaner traf eines Tages seinen Nachbarn, der gerade all sein Hab und Gut auf einen Wagen verladen hatte und im Begriff war, abzureisen. Da dieser Nachbar nur fünfzig Meilen von ihm entfernt wohnte, war der Texaner betroffen. »Du gehst nicht aus freien Stücken, oder?« fragte er. »Verdammt richtig«, antwortete der andere, »dieses Land ist mir zu überfüllt. Gestern habe ich festgestellt, daß irgendein Mensch sich unten am Fluß, nur zehn Meilen von meinem Grundstück entfernt, niedergelassen hat. Ich will verflucht sein, wenn er dort nicht schon ein ganzes Jahr hockt! Ich zieh' irgendwo hin, wo ein Mann entweder gar keine Nachbarn hat oder wo er wenigstens seinen Nachbarn kennt.«