Bővebb ismertető
Liebe Leser!
»Lieben, wirklich lieben — heißt wissen, was dem andern wehtut.« (Martin Buber)
Jeder Mensch trägt irgendein Kreuz. Jeder ängstigt sich auf irgendeine Weise. Jeder leidet. Manche Menschen wehren sich zeitlebens gegen alles, was wehtut. Sie bäumen sich auf. Werden stumpf, melancholisch, apathisch. Resignieren. Oder sie ertragen ihr Leid nur noch in dumpfer Wut - mit großem Groll gegen Gott und die Menschen. Andere suchen das Leid anzunehmen. Stellen sich den Ängsten. Sie wissen: Wo alles Leid verdrängt wird, wo man kein Kreuz tragen will, wo man meint, ohne Schmerzen durchs Leben zu kommen, schleicht sich gar zu oft die doppelte Portion wieder durch die Hintertür herein.
Angst vor der Zukunft macht sich überall dort breit, wo das Leben keinen Sinn mehr
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Mit der Angst leben lernen
»Tausend Ängste können die Hoffnung nicht zerstören.« (Papst Johannes XXIII.)
In Grimms Märchensammlung gibt es eine Erzählung von einem jungen Mann, der ein eigenartiges Abenteuer suchte: er zog aus, das Gruseln zu lernen. Der dänische Theologe und Religionsphilosoph Sören Kierkegaard (1813-1855) schrieb, dies sei ein Abenteuer, das jeder Mensch zu bestehen habe: »Sich ängstigen zu lernen, damit man nicht verloren ist, entweder weil man sich niemals geängstigt hat - oder weil man in der Angst versunken ist; wer aber sich recht ängstigen lernte, der hat das Höchste gelernt. . . Die Angst ist die Möglichkeit der Freiheit.«
Auch wenn man Kierkegaards Aussagen nicht bis aufs i-Tüpfelchen unterschreibt, sie