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er Karawanenfuhrer Ko stand im Eingang des Wirtschaftshofes und blickte zu den Wolken, die sich am dunklen Horizont zusammenballten. Der große Mann strömte Kraft und Vertrauen aus, doch sein wettergegerbtes, üblicherweise freundliches Gesicht zeigte einen besorgten Ausdruck. »Das kann doch kein Schnee sein, aber es schaut ganz so aus -und kalt genug ist es«, murmelte er nachdenklich.
Er betrachtete die Dienerinnen, die zu ihrem Frühstück eilten. Der scharfe Wind und der eisige Boden ließen sie schrille Schreie ausstoßen. »He, du«, schrie er die Nächstbeste an, die sich den Mantel über den Kopf gezogen hatte und ihn nur widerstrebend lüftete.
»Meint Ihr mich?« empörte sich die Kinderfrau Wang.
»Wen sonst?« Ko war enttäuscht, daß er die ältere Frau erwischt hatte. »Du siehst aus, als würdest du dich hier auskennen kannst du mir sagen, wo die Herrschaft zu finden ist?«
Die Kinderfrau Wang nickte und wies die Richtung mit dem Kinn. »Dort«, sagte sie.
Kos Blick fiel auf ein heftig diskutierendes Paar, das sich am entfem-testen Ende des Hofes Auge in Auge gegenüberstand. »Das sind die Her-
ren?«
»Jawohl«, schniefte sie und eilte weiter.
Er wollte gerade auf die beiden Männer zugehen, als er von einem Jungen, der auf dem Eis ausrutschte, beinahe umgeworfen wurde. Eine zweite kleine Gestalt krachte in den Jungen. »He, ihr zwei, paßt auf, wo ihr hingeht.«
»T'schuldigung«, schnappte der Junge nach Luft.
»Ja, bitte entschuldigt uns, lauban. Haben wir Euch verletzt, Herr?« fragte das Mädchen und versuchte atemlos wieder auf die Beine zu kommen. Unerschrocken brach die Kleine in ein Gelächter aus, in den roten Wangen zeigten sich reizende Grübchen, und die schwarzen Augen blitzten.