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Zu diesem Buch
«Schlufi mit dem Kino!» brüllt Soulac. «Hast du's so eilig zu sterben?»
Leere inmitten des Raumes. In der Stíllé hört man ein leises Geráusch, eine Art Rascheln. Die Hánde des Unternehmers, die flach vor dem Papier des Bau-plans liegen, zittern. Nicht nur die Hánde, auch die Arme, der Rücken. Sein ganzer Körper.
Verblüfft betrachtet Tallard seinen sonst so unverwüstlichen Chef.
Paul Soulac weifi nur eines: Dieser Überfall ist nicht die Tat eines politischen Wirrkopfs, eines irregeleiteten Einzelgángers. Dahinter steckt ein anderer Kopf Er, Soulac, der Chef des grófién Bauunternehmens SOCOBA, soll aus-geschaltet werden. Er soll nicht das Millionenobjekt bauen, das Wohnzentrum Saint-Elme. Und wenn man gescháftlich nicht konkurrieren kann, dann werden alle Hebel der Beziehungen in Bewegung gesetzt.
Da gibt es vor allém drei schwache Punkte: Soulacs Schwiegersohn Fabrice -ein arroganter Playboy Soulacs Gescháftspartner Henri Marsan, dem ein sol-ches Objekt ein paar Nummern zu grófi ist, und Gaston Riotord, der Kommunal-politiker, der alle Fádén in der Hand hat. Und die Hand hált er dann auch auf.
Doch Paul Soulac ist nicht der Typ, der schnell einzuschüchtern ist. Er kámpft. Er kámpft mit allén Mitteln. Nötigenfalls verschafft er sich mit Fáusten Respekt bei seinen auslándischen Arbeitern. Er ist der Boss. Aber dann erkennt er, dafi die Sache immer komplizierter wird. Er wird erprefit. Von zwei Seiten, und dann noch von einer dritten. Soulac sitzt in der Falle.
Louis C. Thomas, 1921 in Südfrankreich geboren, begann 1947 zu schreiben, nachdem er erblindet war - Drehbücher für Film und Fernsehen, Romane, Büh-nenstücke und Kriminalromane. 1957 erhielt er den Prix du Quai des Orfévres. In der Reihe der rororo-thriller liegen vor: Vier Opfer und kein Mörder (Nr. 2429), 1976 ausgezeichnet mit dem Prix Mystére de la Critique, lieben, achten und ehren (Nr. 2453) und Ein Mádchen stirbt zum zweitenmal (Nr. 2470). Weitere Romane des Autors sollen hier folgen.