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Mi
I it Ringelstrümpfen geboren, gestreift bis zu den Ohren, mit Hufen schwarz wie Kohlen, das ist das Zebrafohlen, das jüngste aus der Herde der freien Tigerpferde. Bald wandert Zebi mit Mama durchs heisse, weite Afrika. Mal geht's im Trab, mal geht's im Trott, kein Zebra hört auf,,hü und hott", nur Durst und Hunger treiben sie, wo's Wasser gibt, da bleiben sie. Und lang, bevor das Gras verdorrt, ziehn die Gestreiften wieder fort zu einem grünen Weidegrund Nicht Zaum noch Sattel reibt sie wund, ein freies, wildes Zebrakind spürt nie, was Sporn und Peitsche sind, wird niemals Reiter tragen, zieht niemals einen Wagen, kein Schmied wird es beschlagen
Auf Hufen ohne Eisen,
macht Zebi weite Reisen,
vom ersten Tag an trabt er mit
und hält mit Hengst und Stute Schritt.
Er kennt nicht Krippe, Stroh noch Stall,
denn rasten kann man überall,
nachts unterm weiten Himmelszelt.
Ein Zebra schläft, wo's ihm gefällt,
auf roter, warmer Erde
im Schutz der grossen Herde.