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Streik] ustiz
Du siehst sie durchs Gefilde hupfen: die Wangen angenehm verpudert, frech, nicht mehr jung, und auch verludert, verschminkt . zwei rosarote Tupfen . . .
Die Waage wackelt hin und her. Das Schwert - mein Gott - es ist aus Pappe, sie trägt es scherzhaft als Attrappe, ein eisernes ist ihr zu schwer.
Sie richtet so! O ja - man siehts! die schwarzen, hohen Stöckelschuhe zertrampeln alles - schaffen Ruhe. So tänzelt Fräulein Streikjustiz.
Es raschelt des Talars Frou-Frou . . .
- „Du trugst doch früher eine Binde?"
- „Die hab ich noch! Dem, den ich finde, schnür ich damit die Kehle zu!" -
(1912)
Kritik
Da oben spielen sie ein schweres Drama mit Weltanschauung, Kampf von Herz und Pflicht: Susannen attackiert ein ganz infama Patron und läßt sie nicht.