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Erstes Kapitel
^ s war ein grauer, kalter, windstiller Tag. Am Abend würde _j es regnen. In der winterlichen Wolkendecke über dem Flugplatz klagte der an- und abschwellende Motorenlärm unsichtbarer Flugzeuge. Obwohl es noch früh am Nachmittag war, brannten im Flughafenrestaurant alle Lichter. Die Maschine aus New York hatte sich verspätet, und eine hallende Stimme hatte über die Lautsprecheranlage auf französisch und enghsch bekanntgegeben, daß das Flugzeug nach Rom eine halbe Stunde später starten werde.
Der übliche Flughafen-Mißmut, diese Mischung aus Hast und Besorgnis, die zu unserem Reiseklima geworden ist, weil niemand in Ruhe den Start eines Flugzeugs erwarten kann, wurde durch das Wetter noch gesteigert. Im Neonlicht sahen alle elend, unpäßlich, übermüdet aus. Man hatte den Eindruck, daß jeder Reisende, wenn er es sich noch einmal überlegen könnte, auf den Flug verzichten und stattdessen mit dem Schiff, Zug oder Wagen reisen würde.
In einer Ecke des Restaurants, dessen Tische mit den traurigen Fähnchen der Fluggesellschaften geschmückt waren, die Orly anflogen, warteten ein Mann und eine Frau, tranken Kaffee und beobachteten die beiden kleinen Kinder, einen Jungen und ein Mädchen, die ihre Nasen an das große Fenster drückten, von dem aus man das Flugfeld überbUckte.
Der Mann war groß und hatte ein langes, knochiges Gesicht. Sein struppiges, dunkles Haar war etwas länger als Militärschnitt und sauber nach hinten gekämmt, und es war leicht graumeliert, was man jedoch nur aus nächster Nähe wahrnahm. Er hatte tiefliegende, blaue Augen unter buschigen Brauen, seine schweren Lider ließen ihn zurückhaltend und doch aufmerksam erscheinen, ein Mann, der mit kühlem, gelassenem Urteil die Welt betrachtete. Seine langsamen, vorsichtigen Bewegungen erweckten