Bővebb ismertető
Arbeiten, etwas tun
Einen Film dreht man, ohne genau zu wissen, worum es sich handelt. Man begeistert sich fiir die Arbeit um der Arbeit willen, die sich aus Farben, Nägeln, Stoffen, Beziehungen, Zornausbrüchen, Aufregungen und Erschöpfungszuständen summiert. Deshalb schwärme ich davon, immer so weiterzumachen, ohne innezuhalten. Für mich bedeutet dies Leben, ja es ist das Leben. Das Kino braucht keine große Idee, keine flammenden Liebesgeschichten, keine Stürme der Entrüstung; die einzige, tägliche Pflicht, die es einem auferlegt, ist die Pflicht, etwas zu tun. Nach so vielen Jahren ist dies die einzige Gewißheit, die ich habe. Die Würde, die Ernsthaftigkeit, die Faszination des Tuns.
Und das Ergebnis zählt überhaupt nicht?
Doch, es zählt schon. Aber das ist eine andere Geschichte, das kommt hinterher. Für mich wäre alles von höchster Bedeutung, auch wenn der Film nicht veröffentlicht, montiert und vorgeführt würde. Auch wenn kein Film in der Kamera wäre. Sogar, wenn nicht einmal die Kamera da wäre. [1982] B