Bővebb ismertető
Eines Tages, im Juni des Jahres 1844, erhob sich Madame Sophie Duval, geborene Busson, achtzig Jahre alt und Mutter des Bürgermeisters von Vibraye, einem kleinen Dorf im Departement Sarthe, von ihrem Lehnstuhl in dem Sálon ihrer Besitzung in Le Gué de Launay, wáhlte in einem Stánder im Vorzimmer ihren bevorzugten Spazierstock, rief ihren Hund und ging, wie es jeden Dienstagnachmittag zu dieser Stunde ihre Gewohnheit war, die kurze Anfahrt zu dem Tor hinunter. Sie ging rüstig, mit dem raschen Schritt eines Menschen, der an keiner der Mifihelligkeiten hohen Alters leidet oder sich vielleicht weigert, daran zu leiden; und ihre hellen blauen Augen, der bemerkenswerteste Zug in ihrem sonst nicht weiter bemerkenswerten Gesicht, spáhten scharf nach rechts und links, erschauten Zeichen der Nachlássigkeit des Gártners - der Kies unter ihren Füfien war an diesem Morgen nicht gerecht worden, wie es sich gehörte, eine Lilié unsorgsam gebunden, das Gras der Umfassung eines Beetes ungleichmáfiig gestutzt. Da würde zur rechten Zeit Abhilfe geschaffen werden, entweder von ihrem Sohn, dem Bürgermeister, oder von ihr selbst; denn obgleich Pierre-Fran^ois seit etwa vierzehn Jahren Bürgermeister von Vibraye war und sich seinem siebenundvierzigsten Geburtstag naherte, wufite er doch sehr wohl, dafi Haus und Grund in Le Gué de Launay seiner Mutter gehörten und dafi in allén Dingen, die die Erhaltung des Besitzes angingen, sie das letzte Wort haben mufite.