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Es war Frühling, und Heinz war tot. Um Daniel Käfer j war es dunkel. Jene helle Welt, die sein Bruder verlassen hatte, lag irgendwo draußen. Hier drinnen war es kalt und still, keine Spur von Frühling. Aber es gab auch keine Schläge ins Gesicht, keinen Tritt in den Bauch, kein Niederdrücken.Heinz war da. Tut mir leid, Daniel, dieser Abschied, aber gegen Magenkrebs war sogar ich als Anwalt machtlos - das Urteil unanfechtbar, gültig in letzter Instanz, das ist zu akzeptieren. Auch in der Schuldfrage bin ich einsichtig: zu viel Disziplin, zu viel Anspannung, zu viel Arger in all den Jahren. Ich habe mein Leben schlecht behandelt, und es hat sich mir entzogen. Nachher ist man klüger. Aber jetzt komm mit nach draußen, wir sollten dem Pfarrer die Ehre geben. Ich wusste nie etwas mit dem katholischen Glauben anzufangen, doch diesmal, na ja Das Gold da draußen, Heinz, die Sonne, der Weihrauch und diese verdammte Heiligkeit Komm schon, Daniel.Käfer öffnete die Augen und schaute auf seine Hände. Dann hob er den Kopf. Die Basilika von Mariatrost am Stadtrand von Graz kannte er seit seinen Kindertagen. Sie war die Pfarrkirche der Familie Käfer. Das Elternhaus, spä-