Bővebb ismertető
Das Unternehmen dieses Buches ist einfach für den Auftraggeber. Der Suhrkamp Verlag besteht zu diesem Dátum Jahre lang und möchte sich feiern in dem Werk eines Schriftstellers, der ihm von Anfang an verbunden gewesen ist. Das Unternehmen dieses Buches ist schwieriger be stimmt dadurch, dajl statt Max Frisch einer seiner Le ser »Stichworte« aussucht. Max Frisch ist für dieses Buch nur verantwortlich durch seine Zustimmung, die ausgesprochen worden ist mit dem Vorschlag eines Titels »Frisch angestrichen«, der im günstigsten Fali das Ausmafi an Würde andeutet, dessen er bei dieser Gelegenheit bedürftig ware. Unvermeidlich ist die Gefahr, dafi er hier nichts erfáhrt als etwas über die Haltung eines cinzigen seiner Leser; unausweichlich ist die Sicherheit, daji er sich anders nimmt. Das Risiko, dem er sich nicht verweigert h$ty es verbleibt bei dem, der hier ausgewahlt hat. Das ist jemand, der im Jahre 1957 zum ersten Mai ein Buch von ihm, »Stiller«y in die Hand bekommen hat und mit Neid feststellte, dafi ein Mann der westlichen deutschsprachigen Literatur sich beschdftigen darf mit den Schwierigkeiten subjektiver Identitat. Welche Art von Kommentár eben zu verlernen war und einzutauschen gegen den Entschlufí, nie wieder einen Schriftsteller einzuengen auf eine noch so beweisbare Kategorie. Schon gar nicht diesen. Es ist dieser Grund, der einen germanistischen oder sonstwie philosophischen Aufrifí für das Werk von Max Frisch und diese Stücke daraus ausschlieflt. Es war aber nicht Willkür, die hier zum Bleistift gegriffen und angestrichen hat, sondern am Werk war Belieben mit einer tieferen als sonst auffalligen Wurzel dieses Wortes, auch Dankbarkeit für die Erlaubnis und Éhre, dem Leser und Max Frisch jene