Bővebb ismertető
Was ist eine Wiese?Wiesen sind mit krautigen Pflanzen bewachsene Gefilde. Von diesen Kráutern und ihren Standorten soll hier die Rede sein. Es gibt aber vielerlei Arten von Wiesen, das zeigen schon die zahl-reichen Namen wie Feld, Matté, Steppe, Weide, Flur, Acker; dazu kommen Sonderbezeichnungen wie Fettwiese, Mager-wiese, Sumpfwiese, Trockenwiese oder Saatfeld. Wiesen sind eben Kunstprodukte. Es gibt im mitteleuropáischen Flach-, Hü-gel- und Bergland gar keine natürlichen Wiesen; alle sind durch den Menschen angelegt worden und je nach ihrem Boden, ihrer Bepflanzung und ihrer Pflege unter sich sehr verschieden. Das natürliche Pflanzenkleid der gemáfcigten und recht regenrei-chen Zone Mitteleuropas wáre der Wald. Bis 1200 m ein Laub-wald, an trockenen, humusarmen Stellen der Föhrenwald, oberhalb 1200 m bis zur Waldgrenze (etwa 2000 m) der Nadel-wald, und erst darüber liegen die Alpenmatten. Das sind nun Naturwiesen in verschiedenen, aber gesetzmáSigen Typen, je nach Klima und Boden. Unsere Wiesen im Tief- und Mittelland sind dem Wald abgerungene Fláchen. Überlá&t man sie der Natúr als Brachland, so entsteht in ein paar Jahrzehnten wieder ein Wald.Aus der Geschichte der WiesenNach dem Rückzug der Gletscher, vor etwa 8000 Jahren (auf der Alpensüdseite etwa 2000 bis 4000 Jahre früher) wurde der Boden mit Flechten und Moosen bewachsen; es entstand eine Tundra. Dann siedelten sich Zwergstráucher an, und allmáhlich, mit der Klimaverbesserung, erschienen Waldbáume, zuerst Bir-ken und Föhren (Kiefern), wie wir sie heute noch in den Wál-dern Nordskandinaviens antreffen. Dann erschienen Haséin, Eichen und zuletzt Buchen und Tannen.Die Menschen der spáten Altsteinzeit lebten vom Sammeln und Jagen. Mit der Klimaverbesserung, im Zug der dichteren Be-